F.A.Q.

Frequently Asked Questions

Wann wird der Film erscheinen?
Wir planen die Fertigstellung für den Frühling 2016.
Gedreht wird bei jeder Critical Mass im Zeitraum Mai 2015 bis Dezember 2015 – wir wollen nicht nur die Schönwetter-Masses im Sommer zeigen, sondern auch die verregneten Masses mit weniger Teilnehmern. Anfang 2016 beginnt dann die Schnittphase.

Wie lang wird der Film?
Wir planen, je nach Finanzierungsergebnis, 20 bis 45 Minuten Filmlänge.

Warum gibt es zwei verschiedene Finanzierungsangaben?
Für die Mindestfinanzierung von 7.000 EUR realisieren wir einen Film von ca. 20 Minuten Länge. Auch dies wird mehr werden, als ein Zusammenschnitt von normalen CM-Szenen. Es wird auch hier Interviews, Infoanimationen u.ä. geben. Unser eigentliches Ziel ist es jedoch, 16.000 EUR zu sammeln und einen 45-minütigen, deutlich aufwändigeren Film zu realisieren. Bei der Finanzierung der vollen Summe, werden wir z.B. Drohnenaufnahmen machen, ein Kamerabike zusammenschweissen den Teil mit den Interviews und der Begleitung Einzelner in ihrem Fahrradalltag und auf der CM deutlich ausweiten etc.

Warum lasst ihr das Projekt nicht von einem Fernsehsender finanzieren?
Auch über diese Möglichkeit haben wir nachgedacht. Fernsehsender kaufen jedoch in der Regel keinen fertigen Dokumentarfilm, sondern wollen schon in der Erstellungsphase redaktionell ins Projekt eingebunden werden. Wir wollen aber die volle künstlerische und inhaltliche Freiheit um unabhängig über die Critical Mass berichten zu können.

Wofür braucht ihr so viel Geld?
Wir machen diesen Film aus Liebe zur Sache und mit dem Wissen, dass er ohne Selbstausbeutung nicht zu realisieren ist. Würden wir zu den marktüblichen Preisen arbeiten, lägen wir bei einem Budget jenseits der 100.000 EUR. Das benötigte Equipment ist zu 90% vorhanden – es geht uns also nicht darum, mit Eurem Geld Kameras und Hardware zu finanzieren, das Teure ist die Zeit die so ein Projekt benötigt. Ein Rechenbeispiel: die durchschnittliche CM dauert 3 Stunden. Da wir parallel mit mehreren Kameras filmen kommen schnell 10 Stunden und mehr an Rohmaterial zusammen – pro CM! Wir haben also, wenn wir von Mai – Dezember mitfilmen, locker 80 Stunden an Material. Hinzu kommen noch Impressionen von Minimasses zur CM sowie der halben Stunde, die man üblicherweise am jeweiligen Startpunkt herumsteht etc. Wir rechnen also mit mindestens 100 Stunden Material, dass gesichtet, konvertiert und geschnitten werden muss. Dazu kommt dann natürlich noch das Material, welches uns von mitfilmenden Teilnehmern zur Verfügung gestellt wird.

Dann wären da aber noch die diversen anderen Dinge, die den Film erst zu einer ernsthaften Dokumentation machen. Wir wollen eben nicht nur die CM an sich abfilmen, sondern sie in einen größeren Kontext stellen. Also müssen z.B. Interviewpartner gefunden werden, Termine und Drehorte koordiniert-, Moderationstexte und Fragen entworfen-, Drehs realisiert werden. Wir brauchen passende Musik, einen professionellen Off-Sprecher, müssen Fakten recherchieren, Animationen basteln, Farben korrigieren, Rechte abklären, den Kontakt mit den Beiträgern halten etc.

Wir reden hier also von einer Arbeit für mehrere Personen, die sich über Monate hinzieht.
Vieles wird in unserer Freizeit laufen, aber speziell in der Schnittphase brauchen wir einfach Zeit. Zeit, in der wir uns nur um den Film kümmern und keine anderen Jobs annehmen. Unsere Miete und unsere Brötchen müssen wir aber trotzdem irgendwie bezahlen.

Zehn Stunden Filmmaterial pro Veranstaltung ist aber ganz schön viel.
Im Gegensatz zu vielen anderen Events sind zwei Dinge für die CM typisch:
1. Sie hat keinen zeitlich festgelegten Höhepunkt.
2. Sie hat kein räumlich festgelegtes Zentrum.
Filmt man zum Beispiel bei einem Festival, so wird man sich vermulich auf die Hauptbühne und Auftritt des Mainacts, also des bekanntesten Künstlers, konzentrieren. Eine CM läuft anders: Spannende Dinge können jederzeit während der drei Stunden der Veranstaltung– und an jedem Ort auf einer kilometerlangen Strecke passieren. Um wenigstens einen Bruchteil der vielen spontanen Begebenheiten einzufangen, die eine CM ausmachen, haben wir uns bewusst für die aufwendige Variante entschieden, möglichst viel- und mit vielen Kameras zu filmen.

Wie filmt ihr während der CM?
Wie es sich gehört, werden wir mit dem Fahrrad an der Veranstaltung teilnehmen. Sprich: Ihr werdet uns nie filmenderweise mit dem Auto durch die CM bretternd erleben, versprochen! Um auch vom Rad aus möglichst hochwertige, verwacklungsfreie Bilder hinzubekommen, ist ein Kamerabike in Planung. Demnächst mehr dazu. Generell bemühen wir uns, das Projekt so autofrei wie möglich umzusetzen.

Wie ist das mit den Rechten der abgebildeten Personen? 
Rechtlich gesehen berufen wir uns darauf, dass einzelne Teilnehmer als relative Person der Zeitgeschichte gesehen werden können, bzw. ihre Einwilligung zum Filmen durch konkludentes Verhalten geben. Grundsätzlich gilt: wir wollen niemanden bloßstellen oder vorführen!

Ich habe Filmmaterial für Euch. Was sind Eure technischen Anforderungen?
Die Anforderungen sehen wie folgt aus: Full-HD (1920 x 1080 Pixel), 25 fps (Bilder pro Sekunde).
Am allerliebsten ist uns Material, welches dem Standard H.264 entspricht und progressive, non-interlaced ist. Falls ihr Euch nicht sicher seid, ob Eure Kamera das kann, schickt uns einfach trotzdem das Material, wir können das meiste konvertieren.

Wie kann ich Euch Filmmaterial zukommen lassen?
Am besten über Dropbox, oder mit einem ähnlichen Cloudspeicherdienst.
Einfach dort hochladen und uns einen Downloadlink per Mail schicken. Ganz wichtig: bitte immer Kontaktdaten mitschicken und angeben, ob (und unter welchem Namen) wir Dich im Abspann nennen dürfen. Bei Fragen: Einfach eine kurze Mail mit Deinen Kontaktdaten schicken und wir melden uns.

Eine Bitte noch: trefft eine grobe Vorauswahl! Schickt uns keine dreistündigen Videos der Gesamtveranstaltung, sondern nur die Teile, die ihr selbst für gelungen haltet! Wir ersticken sonst in der schieren Menge des Materials.

Was bekomme ich, wenn ich Euch Filmmaterial schicke?
Zuerst einmal: unseren Dank und gutes Karma! Jeder, dessen Material im endgültigen Film Verwendung findet, wird namentlich im Abspann genannt (wenn er/sie es denn möchte). Geld können wir dafür aber leider nicht bieten.